Drei Konzepte der Leistungsoptimierung

Wie die PV-Module miteinander verschaltet und mit dem Wechselrichter verbunden werden, hat erheblichen Einfluss auf den Ertrag der Anlage – besonders bei Verschattung oder komplexen Dachanforderungen. Die drei gängigen Konzepte sind String-Wechselrichter, Mikrowechselrichter und Power-Optimizer.

String-Wechselrichter: Der klassische Standard

Beim String-Wechselrichter werden alle Module in Reihe (als "String") an einen zentralen Wechselrichter angeschlossen. Das schwächste Modul in einem String begrenzt die Leistung des gesamten Strangs – das sogenannte Christbaumketten-Prinzip. String-Wechselrichter sind günstig, einfach und wartungsfreundlich. Ideal für: einheitlich ausgerichtete, verschattungsfreie Dächer.

Mikrowechselrichter: Modul-für-Modul-Optimierung

Jedes Modul erhält einen eigenen Mikrowechselrichter direkt auf der Rückseite des Moduls. Jedes Modul arbeitet unabhängig – Verschattung eines Moduls beeinträchtigt die anderen nicht. Vorteile: optimaler Ertrag auch bei Teilabschattung, detailliertes Monitoring pro Modul, keine Hochspannungs-Gleichstromleitungen. Nachteile: deutlich höhere Kosten (ca. 20–40 % mehr), mehr Komponenten auf dem Dach.

Power-Optimizer: Der Mittelweg

Power-Optimizer (z.B. von SolarEdge) werden an jedem Modul angebracht und optimieren die Gleichstromleistung des einzelnen Moduls vor der Übertragung zum zentralen Wechselrichter. Wie Mikrowechselrichter bieten sie Modul-für-Modul-Optimierung, aber ohne den teuren Umbau der gesamten Wechselrichterarchitektur. Kosten liegen zwischen String und Mikro.

Wann welches Konzept empfehlenswert?

Fazit: Dachsituation bestimmt die Wahl

Lassen Sie sich von einem qualifizierten Installateur beraten, welches Konzept zu Ihrem spezifischen Dach passt. Ein Berater, der ohne Dachanalyse pauschal ein Konzept empfiehlt, arbeitet nicht sorgfältig.

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String-Wechselrichter vs. Mikrowechselrichter vs. Optimizer | Das Portal für Photovoltaik und Wärmepumpen

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