Was kostet es, Angebote nicht zu vergleichen? Echte Daten
Wer auf PV oder WP-Angebote verzichtet, zahlt mehr. Echte Daten zeigen: So viel kostet das Nicht-Vergleichen in Euro.
Von Redaktion Scienceworks Lead-Portal · Redaktion · veröffentlicht am 8. November 2025
Der Preis der Bequemlichkeit: Was Nicht-Vergleichen kostet
Viele Hausbesitzer entscheiden sich beim ersten oder zweiten Installateur, der ihnen ein Angebot macht. Das ist verständlich – der Prozess erscheint aufwändig, der Installateur wirkt kompetent und der Preis "klingt okay". Doch was kostet diese Bequemlichkeit in echten Zahlen?
PV-Anlagen: Preisspannen in der Praxis
Unser Portal analysiert regelmäßig die Angebote für identische PV-Systeme (gleiche Leistung, ähnliche Komponenten) in denselben Regionen. Die Ergebnisse sind konsistent: Bei 10-kWp-Anlagen beträgt die Preisspanne zwischen dem günstigsten und teuersten Angebot im Schnitt 3.500–5.500 Euro. Das entspricht 20–35 % des Systempreises.
Wärmepumpen: Noch größere Unterschiede
Bei Wärmepumpen sind die Unterschiede noch größer – und schwerer zu erkennen, da auch die Förderberatung eine entscheidende Rolle spielt. Zwei Angebote für eine identische Luft-Wasser-Wärmepumpe können sich nach Abzug der Förderung um 4.000–8.000 Euro unterscheiden, wenn ein Installateur die maximale Förderung ausschöpft und ein anderer dies nicht tut.
Reales Beispiel: Drei Angebote für eine 10-kWp-Anlage
- Installateur A: 19.200 € (ohne Verhandlung, erstes Angebot)
- Installateur B: 16.400 € (nach Vergleich, ähnliche Qualität)
- Installateur C: 15.100 € (günstigstes seriöses Angebot)
Wer beim ersten Angebot blieb, zahlte 4.100 Euro mehr als nötig – bei gleicher Qualität.
Langzeiteffekte: Auch schlechte Beratung kostet
Neben dem direkten Preisunterschied gibt es langfristige Kosteneffekte: Eine falsch dimensionierte Anlage, verpasste Fördermittel oder fehlende Monitoring-Funktionen können über 10 Jahre hunderte bis tausende Euro kosten. Wer nur ein Angebot einholt, verpasst oft die Möglichkeit, diese Risiken zu erkennen.
Fazit: Der Zeitaufwand lohnt sich
Ein Angebotsvergleich dauert heute dank Vergleichsportalen oft nur 5–10 Minuten Antragszeit. Für eine potenzielle Ersparnis von 3.000–5.000 Euro ist das eines der besten Kosten-Nutzen-Verhältnisse, die Sie als Hausbesitzer erzielen können.